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Vorstellung Forschungsprojekt: Potenzial von Augmented-Reality-Brillen in der Intensivpflege

Vorstellung Forschungsprojekt: Potenzial von Augmented-Reality-Brillen in der Intensivpflege

 Die fortschreitende Digitalisierung schafft die technischen Voraussetzungen für einen umfassenden Informationsaustausch zwischen den diversen Anbietern von Gesundheits- und Pflegeanbietern, Verbrauchern und Kostenträgern. Die ambulante Intensivpflege ist eine der am stärksten wachsenden Zweige der pflegerischen Versorgung in Deutschland; sie folgt dem Grundsatz der gesetzlichen Krankenversicherung „ambulant vor stationär“.

Das BMBF-Forschungsprojekt Pflegebrille, das die Grundlage des Vortrages bildet, will dazu einen Beitrag leisten. Es hat zum Ziel, mit Hilfe von Datenbrillen eine Lösung zu entwickeln, mit der professionell und informell Pflegende entlastet, ihre Zusammenarbeit verbessert, die Versorgungssicherheit der Patienten verbessert und die notwendige Reorganisation von Pflege hin zu einem stärkeren Einbezug von informell Pflegenden (Angehörigen oder Freunden) gefördert werden. Zum Beispiel können Pflegepläne auf diese Weise zu jeder Zeit koordiniert und fortgesetzt und durch Dokumentationsmöglichkeiten protokolliert werden. Die Erfahrungen mit der Anwendung der AR-Technologie in der ambulanten Intensivpflege lassen sich auf andere Bereiche der ambulanten und stationären Pflege- und Gesundheitsversorgung übertragen.

Vortrag von Heinrich Recken und Prof. Dr.-Ing. Michael Prilla am 23.03.2018

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